Clean Energy City – H2-Technologien zur Sektorenkopplung

Zur Senkung von CO2-Emissionen in sächsischen Städten zur Erreichung der Klimaziele bis 2050, werden in den Sektoren Wärme, Elektroenergie, Kälte, Wohnen, Industrie und Mobilität neue Technologien benötigt. Der wichtigste Schritt ist dabei die Substitution von den aktuellen eingesetzten fossilen Energieträgern Kohle, Erdgas, Benzin und Diesel. Viele Einzeltechnologien existieren bereits, sind aber bislang nicht oder kaum wirtschaftlich und es fehlt an Erfahrungswissen zum realen Betrieb all dieser in einer Stadt. Dazu soll in Chemnitz das Projekt Clean Energy City zur Erprobung von H2-Technologien in der Sektorenkopplung und eine lokale „Wasserstoffinsel“ in Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem regionalen Energie-versorger eins energie in sachsen GmbH & Co.KG, der Chemnitzer Verkehrsaktien-gesellschaft CVAG, der Stadt Chemnitz, dem Fraunhofer IWU und der TU Chemnitz entstehen. Dazu wird auf bestehendem Know-how im Bereich Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik (Professur ALF), Thermodynamik (Professur TT) und Energie- und Hochspannungstechnik (Professur EHT) aufgebaut. Zur Bewältigung der neuen und gemeinsamen Forschungsaufgaben, muss jedoch noch zuvor die Leistungsfähigkeit der mitwirkenden Professuren gesteigert werden. Die zuvor genannten drei Professuren der TU Chemnitz bearbeiten hierbei wesentliche Forschungsbereiche, welche im Zuge einer ganzheitlichen Energiewende und unter Berücksichtigung der Sektorenkopplung wesentlich zur Wasserstoffstrategie beitragen.

Fördervolumen: 6.016.000,00 EUR (Technische Universität Chemnitz)

Projektlaufzeit: 07.12.2020 bis 28.02.2022

Ansprechpartner: Nico Keller M.Sc. (nico.keller@mb.tu-chemnitz.de)

zurück zur Projektübersicht