Sachsen wieder mit dabei – Auswahl der IPCEI-Wasserstoffprojekte

Die 62 Wasserstoff-Großprojekte wurden aus über 230 eingegangenen Projektskizzen ausgewählt und bilden die gesamte Wertschöpfungskette des Wasserstoffmarktes ab. Die sächsischen Bewerber sind in dieser Auswahl entlang der gesamten Wertschöpfungskette sehr gut vertreten.

 

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesverkehrsministerium haben heute 62 Wasserstoff-Großprojekte ausgewählt, die im Rahmen eines gemeinsamen europäischen Wasserstoffprojekts (sog. Wasserstoff-IPCEI – Important Projects of Common European Interest) staatlich gefördert werden sollen. Sie setzen damit eine wichtige Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie um.

Die 8 Mrd. Euro staatliche Fördermittel setzen sich aus Bundes- und Landesmitteln zusamen. Rund 4,4 Mrd. Euro kommen aus dem Bundeswirtschaftsministerium; bis zu 1,4 Mrd. Euro aus dem Bundesverkehrsministerium. Die übrigen Fördermittel werden von den Bundesländern zur Verfügung gestellt. Insgesamt sollen Investitionen in Höhe von 33 Mrd. Euro ausgelöst werden, davon über 20 Mrd. Euro von privaten Investoren. Die 62 Wasserstoff-Großprojekte wurden aus über 230 eingegangenen Projektskizzen ausgewählt und bilden die gesamte Wertschöpfungskette des Wasserstoffmarktes ab. Die sächsischen Bewerber sind in dieser Auswahl entlang der gesamten Wertschöpfungskette sehr gut vertreten.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Ich freue mich sehr und gratuliere allen sächsischen Bewerbern zu diesem großen Erfolg. Die Innovationskraft der sächsischen Unternehmen konnte auch im Rahmen des IPCEI-Wasserstoff wieder unter Beweis gestellt werden. Damit kann auch aus Sachsen heraus ein aktiver Beitrag zur Dekarbonisierung der deutschen Industrie geleistet werden. Nur gemeinsam können wir diesen Transformationsprozess meistern. Sachsen ist Industrie- und Innovationsstandort und hat nun die Möglichkeit zu zeigen, dass Wirtschaftsentwicklung und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Dabei wird die Wasserstoffwirtschaft eine große Rolle spielen. Ich bin überzeugt, dass Sachsen und Deutschland diese Trendwende schaffen und wir auch weiterhin einer der bedeutendsten Wirtschafts- und Industriestandorte der Welt sein werden. Mein Dank geht daher an die Bundesminister Altmaier und Scheuer für das Vertrauen in die sächsischen Bewerber.«

 

Pressemeldungen:

„Wir wollen bei Wasserstofftechnologien Nummer 1 in der Welt werden“: BMWi und BMVI bringen 62 Wasserstoff-Großprojekte auf den Weg

Ministerpräsident Kretschmer zur Auswahl der IPCEI-Wasserstoffprojekte